AUDIO MOBIL reicht das Konzept „AMV“ für den Staatspreis Verkehr ein.
Das AUDIO MOBIL- Verkehrsmanagement (AMV) ist eine innovative Gesamtlösung für dynamische Verkehrssteuerung, die Zeit- und Geldeinsparungen bringt - und die Umwelt schont.
Der Staatspreis Verkehr wird vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie heuer bereits zum vierten Mal ausgeschrieben. Gefragt sind zukunftsweisende Ideen, die die Verkehrslage nachhaltig verbessern sollen.
Hinter dem Konzept „AMV" von AUDIO MOBIL stehen folgende Überlegungen: Auf Österreichs Straßen bilden sich täglich kilometerlange Staus. Im Durchschnitt werden dabei jeweils 3,5 Millionen Liter Treibstoff buchstäblich in die Luft geblasen. Dieses Szenario der Unvernunft ist eine Folge ineffizienter oder gar nicht vorhandener Verkehrssteuerungen. Das müsste nicht so sein - im Gegenteil: sogar das doppelte Verkehrsaufkommen könnte staufrei abgewickelt werden. Die international renommierte Firma AUDIO MOBIL als Entwicklungspartner für intelligente Informations-komponenten der Automobilhersteller, bietet mit Ihrem digitalen Verkehrsmanagement- System eine optimale Lösung bei minimalem Aufwand. Das System vernetzt bereits vorhandene Datenquellen und bietet Kommunen und Straßenerhaltern erstmals die Chance, die Verkehrsfluten in den Griff zu bekommen.
Die beruflichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart und nahen Zukunft prägen längst den Lifestyle: Wer „in" sein will, muss vernetzt und mobil sein. Rasch und verlässlich sein Ziel zu erreichen, ist ebenso unverzichtbar geworden, wie die digitale Vernetzung rund um die Uhr via Internet, e-Mail und Handy. Nicht nur das Automobil selbst, sondern vielmehr sein Zweck mutiert zum Lifestyleprodukt. Das „AUDIO MOBIL-Verkehrsmanagement" (AMV) ist das Pendant zum Internet: Es vernetzt nicht nur Daten sondern mobile Menschen und deren Kraftfahrzeuge.
Die Technologie ist vorhanden - sie wird nur nicht genutzt
AMV arbeitet auf Basis bereits vorhandener, digitaler Echtzeit-Verkehrsdaten und ist deshalb für alle gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen (z.B. E-Call oder neue Gesetze und Anforderungen) gerüstet. Kostspielige und ineffiziente Insellösungen (Grüne Wellen, Parkleitsysteme etc.) werden im AMV- System integriert und durch dynamische Logistik optimiert. Die Vernetzung aller Datenquellen und Ressourcen ist ein Gebot der Vernunft.
Durch die Vernetzung der Echtzeit-Verkehrsdaten mit vorhandenen oder künftigen Verkehrsleit-systemen der Kommunen bzw. der Straßenerhalter liefert AMV den digitalen Steuermechanismus für alle verkehrsregelnden und verkehrssteuernden Maßnahmen wie Grüne Wellen, Straßensperren, Tempolimits, Ausweich- und Entlastungsrouten, Parkleitsysteme, Park&Ride- Systeme und Mautsysteme. Das vielseitige Modul-System bietet bei Bedarf auch Zweiweg- Kommunikation mit den Verkehrsteilnehmern, steuert Verkehrsampeln ebenso wie bargeldlosen Zahlungsverkehr und informiert KFZ-Werkstätten über technische Gebrechen an Fahrzeugen.
Das AMV-Verkehrs- und Kostenmanagement der Zukunft ist vielseitig, effizient und zukunftsorientiert.Verkehrsleitsysteme der Vergangenheit beruhen auf Frequenz-Schätzungen und ermittelten Durchschnittswerten. Sie reagieren nicht auf die sich stets verändernde tatsächliche Verkehrslage. AMV behebt diesen schweren Mangel und steuert dynamisch das reale Verkehrsaufkommen auf der Basis von Echtzeit-Daten. Der Zufall führt nicht mehr länger Regie.
Die Fahrzeuge der durch AM vernetzten Verkehrsteilnehmer liefern die erforderlichen Informationen wie z.B. Position, Geschwindigkeit, Straßen-, Verkehrs- und Wetterverhältnisse. Diese Daten werden digital mit jenen der öffentlichen Verkehrsmittel, der Parkplätze und Garagen vernetzt. In Sekunden-bruchteilen können Verkehrsströme aktualisiert gesteuert und dadurch erheblich beschleunigt werden. Fahrt- und Ankunftszeiten werden kalkulierbar.
KFZ-Lenker sparen rund 200 l Treibstoff und 103 h Fahrzeit jährlich
Jeder Fahrzeuglenker in Regionen/Städten, die durch AMV betreut werden, erspart sich rund 200 Liter Treibstoff jährlich bei einer Fahrleistung von 12.000 km/Jahr. Zusätzlich werden die Fahrzeiten um insgesamt 103 Stunden reduziert! Verkehrsteilnehmer, die Daten liefern, erhalten z.B. von Kommunen bzw. Straßenerhaltern Bonifikationen wie z.B. Rabatte auf Parkgebühren und/oder reduzierte Fahrpreise auf Öffis etc.
Für die Kommunen ergeben sich ebenfalls erhebliche Einsparungen auf mehreren Ebenen. Insgesamt sind es bei einer Netzabdeckung von 100.000 Fahrzeugen knapp 14 Mio. EUR, die dank verringerter CO2-Emissionen, externer Kosten (Gesundheitskosten, Kosten durch Unfälle etc.) und dem Verwaltungsaufwand eingespart werden können. Dazu kommt die erhebliche volkswirtschaftliche Umwegrentabilität durch optimale Verkehrsflüsse und Parkraumbewirtschaftung.
Keine Speicherung der Daten
In allen Kraftfahrzeugen moderner Bauart (PKW/LKW) werden zur Optimierung der Fahreigenschaften (ESP, ABS,...) zahlreiche Daten ermittelt. Alle diese Daten werden mittels AMV in Echtzeit erfasst und verwertet. Diese Daten geben Aufschluss über Position und Geschwindigkeit, aber auch über Außentemperatur, Regenintensität, Reibzahl der Reifen, Straßenzustand etc. Jedes Fahrzeug agiert dabei als Sensor. Diese mobilen Sensoren ersetzen weitgehend die stationären Zähl- und Überwachungseinrichtungen und sparen deren hohe Investitions- und Erhaltungskosten.
Die Übermittlung der gesammelten Daten im Minutentakt erfolgt via Mobilfunk in einem gesicherten Netz an den AMV-Datenpool, wo die Daten anonymisiert und verwertet werden. In diesem zentralen Datenpool fließen alle gewonnenen Informationen zusammen. Die Daten werden nur für den Zweck der sofortigen Auswertung gesammelt. Da das System nur durch Echtzeitdatenerfassung arbeitet, ist das Speichern der Daten nicht notwendig und daher auch nicht vorgesehen.
Bei neuen Autos kein Umbau notwendig
Voraussetzung ist eine ICU (Intelligent Control Unit) im Fahrzeug. Diese Elektronikkomponente, die bereits in einigen Fahrzeugen ohne Aufpreis serienmäßig installiert ist und künftig durch EU-Verordnung (E-Call) zum allgemeinen Standard zählt, sammelt die Daten am „Daten-BUS" der Fahrzeuge und sendet sie via Kommunikationsmodul an die AMV-Clearingstelle. Ältere Fahrzeuge, die noch nicht über diesen „Daten-BUS" verfügen, werden dabei vom System nicht ausgeschlossen. Hier erfolgt zumindest eine Erfassung der Geschwindigkeit und Position über einen nachrüstbaren GPS-Empfänger, der ICU („ICU light"). Für ein zuverlässiges Verkehrsmanagement reicht es aus, wenn zumindest 10 % der Verkehrsteilnehmer (Bundes-, Landes- und Gemeindestrassen) bzw. 3 % auf Autobahnen die Daten senden.

