Die Rolle des Autos wird neu definiert
Europäisches Forum Alpbach 2011: AUDIO MOBIL nimmt an Technologiegesprächen teil
- AUDIO-MOBIL-Geschäftsleiter Thomas Stottan hält Referat auf dem internationalen Forum für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik (Forum Alpbach).
- Thomas Stottan: „Die Mobilität der Zukunft basiert auf der cleveren Verknüpfung unterschiedlicher Mobilitätskonzepte. Die ICT ermöglicht die Vernetzung."
- Die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) ist der „Treibstoff" der Zukunft.
Ranshofen/Österreich. AUDIO MOBIL arbeitet an den Mobilitätskonzepten der Zukunft: Auf dem diesjährigen Forum Alpbach, das vom 18.08 bis 3.09 in Alpbach/Tirol stattfindet, wirft der Systemlieferant der Automobilindustrie einen Blick in die Zukunft. „Unsere Fortbewegung hat sich über Jahrhunderte entwickelt und war noch nie so komplex aufgebaut wie heute. Das aktuell diskutierte Car 2.0 wird dabei nur eine Teilmenge der Mobilität 3.0 repräsentieren", erklärt Thomas Stottan, Geschäftsleiter von AUDIO MOBIL (Referat am 26. August 2011). Die Mobilität der Zukunft basiert nämlich auf der cleveren Verknüpfung unterschiedlicher Mobilitätskonzepte. Um diese Konzepte zu einem gesamten, intelligenten Netzwerk zu verbinden, bedarf es unter anderem qualitativ hochwertiger Echtzeitdaten über die unterschiedlichen Verkehrssituationen. Die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) ist damit der Schlüssel zur neuen Mobilität - der „Treibstoff" der Zukunft. Und die Initialzündung für die Neudefinition des Fahrzeugs.
Welche Rolle spielt das Auto der Zukunft in einem derartig vernetzten System?
Die Automobilindustrie steht vor einem Paradigmenwechsel. Nicht nur die beschriebene Vernetzung des Fahrzeugs mit dem Umfeld und der Infrastruktur sowie die neuen
Antriebstechnologien werden das Auto nachhaltig verändern - auch die Zunahme von Assistenzsystemen und der Einzug des Internets tragen dazu bei. Technologie und Design stehen vor neuen Herausforderungen. Auf die Entwickler kommen damit Aufgaben zu: „Das ,iPhone auf Rädern' hat den Nachteil, dass es derzeit an geeigneten HMI-Konzepten und Bedienstrategien fehlt", erklärt Thomas Stottan. Mini-Anwendungen, so genannte Apps, die ein wesentlicher Bestandteil des Internets im Auto sein werden, können nicht einfach ohne Adaption ins Fahrzeug übertragen werden. Dazu bedarf es neuer Bedienkonzepte. Sie zu erforschen hat sich AUDIO MOBIL zur Aufgabe gemacht. In Zusammenarbeit mit dem Christian Doppler Labor der Universität Salzburg arbeitet der Systemlieferant an den HMI-Konzepten der Zukunft.
Fazit: Das Auto der Zukunft, das von der Informationstechnologie geprägt sein wird, verändert seinen Charakter. Bis dato war das Automobil ein Teil des Individualverkehrs - isoliert agierend. In Zukunft ist es vernetzt. Und mit der Vernetzung ändert sich auch die Art, wie Technologie im Auto eingesetzt wird. Über Erfolg und Misserfolg entscheidet der richtige Einsatz der Informationstechnologie.
Referat: Thomas Stottan, 26. August 2011, 11:15 - 11:45 Uhr, Location: Alpbacher Technologiegespräche
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Thomas Stottan Geschäftsleitung F&E AUDIO MOBIL Elektronik GmbH
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