1996 Beginn HMI Forschungsarbeiten – 25 Jahre später

Moderne Fahrzeuge werden immer komplexer. Hält der Mensch hier noch mit oder übersteigen die technischen Features und Eingabemöglichkeiten den neuronalen Horizont?

Mit dieser Frage beschäftigen wir uns bereits seit 1996. Eine einfache Bedienung war schon immer ausschlaggebend, doch mit zunehmender Technik und immer weiteren Funktionen, sind Fahrer schnell überfordert.

Während ich mich persönlich immer mehr mit HMI (Human-Machine-Interaction) im Fahrzeug beschäftigte, initiierte ich als CEO der AUDIO MOBIL durch die Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg 2009 eine Vertiefung der wissenschaftlichen Erforschung von HMI. Mit der Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft wurde ein namhafter Förderpartner gefunden.

Der nächste logische Schritt im Bereich der Mensch-Maschine-Schnittstelle folgte 2016. AUDIO MOBIL entwickelt ein Testverfahren für Human-Machine-Interfaces, mithilfe dessen auf einer vordefinierten Teststrecke die Eingabemöglichkeiten in Fahrzeugen replizierbar überprüft und wissenschaftlich bewertet werden können. Denn die Technik ist nur so gut, wie deren Bedienung.

Neben der Beratung von Kunden und der gekonnten Umsetzung von HMI-Maßnahmen in modernen Fahrzeugen, veröffentlichte ich ein Nachschlagewerk mit Lösungsansätzen in Form von 50 Pattern für die Human Machine Interaction.

Zudem riefen wir die ÖNORM V5090 ins Leben, mit der Fahrzeugbauer und –zulieferer erstmals gesamtheitlich bewerten können, ob eine Technik bediensicher ist.

25 Jahre nach den ersten HMI-Anfängen, sehe ich das Thema als wichtiger denn je. Wir müssen die Technik humanisieren und nicht den Menschen technisieren. Nur so können autonomes Fahren und Co. auch wirklich im Alltag sicher gestaltet werden.

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