ÖNORM V5090 – Prüfnorm für die Bediensicherheit im Auto

Gerade die Diskussion rund um das Thema “Handy-Verbot” im Zuge des kürzlich ergangenen Tesla-Urteils erzeugte eine Lawine an Artikeln, die sich mit Bediensicherheiten moderner Technologien in Fahrzeugen beschäftigen.

Dabei wird im Artikel der Automobil-Industrie ein Sprecher eines Automobilherstellers aus dem süddeutschen Raum zitiert, der darauf verweist, dass „Bedienkonzepte vielschichtigen Probandenstudien zu Fahrerablenkung und Fahreraufmerksamkeit, „um objektiv nach offiziellen Kriterien die Ablenkung zu messen und subjektive Rückmeldungen künftiger Nutzer zu erhalten“ unterzogen werden. „Diese Kriterien sind zum Beispiel Bestandteil der sogenannten JAMA-Guideline. In der steht auch, wie viele Untermenüs maximal auf dem Weg zu bestimmten Funktionen durchschritten werden dürfen“, so der Sprecher weiter.

Hintergrundinfo: „JAMA“ (Journal of the American Medical Association) beschreibt dabei rudimentäre Richtlinien, die nicht genormt sind. Im Gegensatz dazu bietet sich die aktuelle ÖNORM V5090 an, ein reproduzierbares und auf wissenschaftlicher Basis erarbeitetes Testverfahren. Wenn das zu prüfende Bedienkonzept den Normvorgaben entspricht, wird die Bediensicherheit von komplexen Systemen im Kontext des Automobils sichergestellt. Ein solcher Standard fehlte den Automobilherstellern bisher.

Der Fall des betroffenen Tesla zeigt, dass das Bedienkonzept wohl zu komplex ausgelegt wurde. Doch damit ist das Fahrzeug kein Einzelfall. Gerade aus diesem Grund sollte die Anwendung der ÖNORM insbesondere in der Gesetzgebung bei der Fahrzeugzulassung (Typisierung) schnellstmöglich angedacht werden.

Außerdem legt die Norm Grenzwerte fest, die ein TICS erfüllen muss, um den Anforderungen dieser ÖNORM zu entsprechen. Das Verfahren dient im Übrigen zur Prüfung von Fahrzeugen der Klassifizierung M1 und N1 (gemäß § 3, KFG 1967). AUDIO MOBIL bietet eine Prüfung gem. ÖNORM V 5090 an.

 

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  1. […] sicherlich zukunftsweisend sind, ist die Bediensicherheit bei allen Varianten wesentlich. Die ÖNORM V5090 stellt erstmalig ein Prüfverfahren zur Messung und Bewertung der visuellen Ablenkung eines Fahrers […]

  2. […] Ansätze vorrangig platzsparend sind, stellt sich allerdings die Frage der Bediensicherheit. Die ÖNORM V5090 stellt erstmalig ein Prüfverfahren zur Messung und Bewertung der visuellen Ablenkung eines […]

  3. […] Diese sollten hinsichtlich ihrer Bediensicherheit überprüft werden. Genau dafür bietet sich die ÖNORM V5090 an, die ein reproduzierbares und auf wissenschaftlicher Basis erarbeitetes Testverfahren darstellt. […]

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